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Computerunterstützte Implantologie

 

Die Kombination der DVT-Aufnahme mit der CAD/CAM-Technologie bietet die Möglichkeit, die individuellen prothetischen Anforderungen für den geplanten Zahnersatz im voraus zu planen, so dass die Gegebenheiten optimal ausgenutzt werden können. So kann mitunter eine Knochenaugmentation vermieden oder auch die Indikation hierfür sichergestellt werden.

 

Nach Erstellung der DVT-Aufnahme und des prothetischen Vorschlags mit dem CAD/CAM-System werden die Informationen registriert. Der Computer errechnet einen Positionsvorschlag für den Enossalpfeiler und die Suprastruktur; die Funktionen aller Teile werden simuliert. Mit Hilfe einer Aufbissplatte und den enossalen Positionsdaten kann eine CAD/CAM Bohrschablone hergestellt werden, die exakt auf die chirurgischen Instrumente der OP eingerichtet ist. Diese Vorbereitung kann zwischen der Beratung und Befundung des Patienten und der OP in kurzer Zeit getroffen werden. Nach der Insertion kann mit dem prothetischen Konstruktionsvorschlag die Fertigung eines Langzeitprovisorium, Abutment, Krone oder Brücke ausgelöst werden. Das Zusammenführen von 3D-Röntgen mit DVT und Intraoralscanner kann die klinische Prognose vor der Implantation wesentlich aussagekräftiger gestalten und die therapeutische Sicherheit deutlich und nachhaltig erhöhen.

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Quelle https://www.dgcz.org - Stand: 18.06.2018 09:42
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