3D-Röntgendiagnostik

Technologien

Die auf dem Markt befindlichen Geräte unterscheiden sich hauptsächlich in der Größe des abgebildeten Volumens (Field of View, FOV), der verwendeten Detektortechnologie (Bildverstärker, Flächendetektoren) und der Patientenpositionierung. Anwender haben die Wahl zwischen zwei Gerätetypen – 2D/3D-Kombigeräten und reinen 3D-Geräten.

Ein 2D/3D-Hybridgerät ist eine Kombination aus einem digitalen Orthopantomografen und einem DVT. Der 2D-Sensor wird bei Kombigeräten dazu benötigt, hochauflösende Panoramaaufnahmen zu erstellen. Die neue Sharp Layer-Technologie passt die Panoramakurve automatisch den individuellen anatomischen Eigenschaften des Patienten an und sorgt somit für eine noch größere Bildschärfe. Bei komplexeren Diagnosen kann sich der Anwender mit einer 3D-Aufnahme Klärung verschaffen. Manche DVT-Geräte verfügen zudem über einen integrierten Facescanner, der die Gesichtsoberfläche aufzeichnet.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die 3D-Röntgentechnologie deutlich weiterentwickelt – und mit ihr die Geräte. Eine signifikant bessere Ausbeute an Bildinformationen bezogen auf die applizierte Dosis verspricht der Direct-Conversion-Sensor. Er erzeugt aus den Röntgenstrahlen unmittelbar elektrische Signale und geht dabei nicht den Zwischenschritt über eine Umwandlung in Licht. Auch das Problem Metallartefakte gehen viele Hersteller an und bieten inzwischen wirksame Features, die eine deutliche Reduzierung ermöglichen. Im Sinne des ALARA-(As low as reasonably achievable-)Prinzips handeln Hersteller, wenn sie Anwendern mit einem Gerät unterschiedliche Aufnahmevolumina und Kombinationen von Stromstärke und Spannung ermöglichen. Entscheidet ein Zahnarzt beispielsweise nach Bedarf zwischen Volumina von 5cm x 5,5cm, 8cm x 8cm und 11cm x 10cm, kann er die Strahlendosis in Abhängigkeit der diagnostischen Fragestellung anpassen und somit minimieren.



Facescan mit 3D-Röntgengeräten

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